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Das Oktoberfest - Mammutaufgabe für Catering Unternehmen

Simon arbeitet neben dem Studium bei dem Catering Service München. Dienstags bis donnerstags und jedes zweite Wochenende nimmt er Bestellungen entgegen, bereitet Buffets vor oder liefert fertige Speisen aus. Wie jedes Jahr freut er sich auf den Herbst, denn dann ist das Oktoberfest nicht mehr weit. Die Firma, bei der er arbeitet, bietet nämlich Catering & Partyservice an und in Bayern gibt es keine größere Party als das Oktoberfest. Es bedeutet zwar auch viel Arbeit, das Oktoberfest zu beliefern und mit Getränken und Essen zu versorgen, aber es bleibt auch ab und an genug Zeit für eine kleine Runde Autoscooter. Immerhin sind sie nicht der einzige Cateringservice, der das Oktoberfest beliefert. 2008 mussten schließlich unglaubliche 6 Millionen Besucher versorgt werden. Wie viel Bier und Speisen bei solch einer hohen Besucherzahl verkauft wurden! Jedenfalls viel bei diesem großen Betrieb nicht auf, wenn er kurz für einige Minuten fehlte, solange er seine Aufgaben dadurch nicht vernachlässigte.


Spiel, Spaß, Überraschung und Arbeit natürlich!


Schließlich ist es wieder soweit: Das Oktoberfest ist eröffnet! Touristen und Einwohner strömen in Scharen auf die Wiesn und Sven ist mittendrin. Als er alle Imbisse auf seiner Liste beliefert hat, stürzt auch er sich ins Getümmel, bevor er zu seinem Catering Unternehmen zurück muss. Im Eiltempo stattet er der Hexenschaukel, der Achterbahn und dem Teufelsrad einen Besuch ab. Beim Autoscooter dreht er am liebsten ungestört seine Runden, doch dieses Mal wird er penetrant von einem anderen Auto gerammt. Als er bei einem erneuten Zusammenstoß zurückschaut, sieht er nicht wie erwartet einen pubertierenden Fünfzehnjährigen, sondern eine wunderhübsche Frau, die ihn frech anlächelt. Sie hat es so gewollt. Sven nimmt die Verfolgung auf, doch es gelingt ihm in der übrig gebliebenen Zeit nicht mehr sie zu rammen. „Mach dir nichts draus. Sicherheit geht ja auch vor im Straßenverkehr.“, sagt sie zwinkernd zu ihm, nachdem die beiden ihre Autoscooter verlassen haben. Sven nutzt seine Chance und fragt sie, ob sie sich vielleicht mit ihm noch ein wenig auf dem Fest umschauen möchte. Eigentlich rechnet er damit, dass sie nein sagt, aber zu seiner Überraschung nimmt sie das Angebot an. So verbringen sie die nächste halbe Stunde zusammen und er schenkt ihr sogar ein kleinen Stoffhasen, den er bei einer Bude gewonnen hat. Plötzlich fällt ihm ein, dass er schon längst zurück bei der Arbeit sein müsste. „Oh verdammt! Ich muss leider gehen!“ Er will gerade los rennen, als die Frau ihn festhält und ihm ihre Telefonnummer gibt.

15.9.10 13:44

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